Die APA über „Die Stierin“

„Die Stierin“ – Andrea Stift-Laube verwebt irischen Mythos mit heutiger Gewalt an Frauen

In ihrem neuen Roman „Die Stierin“ erzählt die steirische Autorin Andrea Stift-Laube in nüchterner Sprache, aber umso stärkeren Bildern vom Leben einer Käseverkäuferin, die sich in den falschen Mann verliebt. Die aus der Südsteiermark stammende Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat, setzt in ihrem Kremayr Scheriau-Debüt auf die Verzahnung zwischen der konkreten Geschichte der Verkäuferin Maeve mit einem alten irischen Mythos, der sowohl Gewalt als auch die Emanzipation davon zum Thema hat. Diesen Spagat meistert sie durch die Zuhilfenahme eines dreistimmigen Chors, der die im Präsens gehaltene Erzählung kommentiert und sich im Laufe des Textes auch aktiv einmischt. Eine Konstruktion, die aufgeht. Präsentiert wird „Die Stierin“ – gemeinsam mit Marie Luise Lehners „Fliegenpilze aus Kork“ – am 23. Februar bei Thalia in Wien und am 27. Februar im Literaturhaus Graz. (Andrea Stift: „Die Stierin“, 174 Seiten, 19,90 Euro, ISBN: 978-3-218-01068-9)

 

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