Woerterbeet über „Die Stierin“

„Stift-Laube schreibt sehr melodisch – der Text ließe sich laut vortragen wie ein Gedicht. Es ist ein kurzer Roman, er liest sich an einem Nachmittag. Trotzdem fühle ich mich erfüllt und zufrieden danach, nicht kurz abgefertigt. Ihre Sprache ist prägnant aber reich, voll warmer und dunkler Bilder, sehr konkreter, erdiger Schilderungen. Sie zeichnet ihre Figuren durch ihre Handlungen, nicht durch Adjektive oder Zuschreibungen.“

Wer den Rest dieser schönen Rezension lesen will, kann dabei auch gleich einen neuen Literaturblog entdecken. Vielen Dank an Theresa Oehler!

Zwischendurchbelobigung

Jubel bei Frau Stift-Laube: Mein Schreiben wurde rechtzeitig vorm Urlaub belobigt und beglaubigt durch: ein Werkstipendium des Bundeskanzleramtes und einen Werkzuschuss aus dem Jubiläumsfonds der Literar Mechana – ein einjähriges Stipendium!

„Die Stierin“ im ekz.bibliotheksservice

Die Autorin legt hier einen Roman […] vor, der durch seine großartige Erzählweise, seine Sprache und seine Bildgewalt überzeugen kann. Maeve hat in ihrem Leben Gewalt durch Männer erfahren. […] Nur in ihrem kleinen Käseladen fühlt sie sich geborgen und schnitzt aus alten Käsestücken kleine Figuren, die sie gegeneinander kämpfen lässt, um ihr Schicksal zu verarbeiten. In ihren Träumen tauchen immer wieder Versatzstücke der irischen Mythologie auf, die sich mit Maeves Realität zu verweben beginnen. […] A. Stift-Laube schafft ein sehr dichtes Prosastück, dass inhaltlich wie sprachlich überzeugen kann. Keine einfache Lektüre, die etwas Zeit zur Auseinandersetzung benötigt.

Vielen Dank, Mareike Liedmann, danke ekz.de!